Ideenschmiede

Langeweile schafft Kreativität, zumindestens bei mir. Aber bevor ich auf meine zwei letzten Kreationen eingehe, möchte ich noch auf den Hintergrund eingehen: Lange Zeit war ich begeisterter Tabletop Anhänger (mehr dazu findet ihr hier). Warhammer 40.000 (40K) war mein Spiel. Nachdem ich mit 40K aufhörte, sammelte und bemalte ich weiterhin Miniaturen. Großartige Miniaturen findet ihr auch bei Freebooter Miniatures. Auf der Website von Freebooter Miniatures habe ich erstmals etwas von Steampunk gelesen. Gönnt euch den Spass und googlet nach “Steampunk”, ihr werdet wahrliche Meisterwerke an Kreativität vorfinden. Umso mehr ich mich mit diesem Thema befasste um so grösser wurde mein Wunsch selbst etwas zu erschaffen. Unter Steampunkworkshop holte ich mir einige Anregungen. Interessant ist der Eintrag über das elektrolytische Ätzen von Messing, umso mehr ich darüber las, desto fester war meine Entschlossenheit es selbst auszuprobieren. Eine Einkaufsliste war von Nöten.
1x Laserdrucker
1x Messingblech
1x Bügeleisen (bereits vorhanden)
1x Kupfersulfat
1x Netzteil (bereits vorhanden)
1x Kupferdraht (bereits vorhanden)
1x Idee (bereits vorhanden)
Ich hatte kein Plan was genau ich machen sollte. Es gab immerhin nur eine grobe Anleitung. Ich mischte Wasser mit viel Kupfersulfat, bedruckte Folie mit meinen Entwurf und schnitt das Messingblech zu. Nach dem Reinigen des Messingbleches, bügelte ich das Logo darauf. Der Toner blieb auf dem Blech haften. Das Blech mit dem aufgebügelten Logo hing ich in Kupfersulfatbad, nur noch Strom anklemmen und warten…..
Das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Ich befestigte mein Logo auf meiner Umhängetasche.


Der Mond, meine erste selbst modellierte Miniatur, entstand zufällig. Ich spielte mit einen Rest Modelliermasse herum bis sie sichelmondförmig war. Mit einen sehr kleinen Schraubenzieher modelierte ich das Gesicht heraus. Als die Masse ausgehärtet war fügte ich noch die Krater hinzu und bemalte den Mond.


